LOGAN (2017)

Old Krallenhändchens letzter Ritt

In LOGAN fährt Hugh Jackman ein letztes Mal die Krallen aus: Regisseur James Mangold inszeniert einen blutigen, dramatischen Neo-Western in der mexikanisch-texanischen Grenzwüste. Melancholischen Gitarrenrhythmen untermalen einen stillen Heldenfilm um einen gebrochenen, desillusionierten Mann, dessen inneres Tier schwächelt, aber dessen Herz noch immer kräftig für die gute Sache schlägt.

INHALT:

2029: Als alter Haudegen einer aussterbenden Art sind seinen Taten Legenden. Er selbst wird jedoch mittlerweile vom Alter eingeholt: Logan (Hugh Jackman) war seit je her ein Einzelgänger. Als ihn Professor Charles Xavier (Patrick Stewart) in seiner Schule für begabte Kinder aufnahm, fand er eine Familie, die ihn von seinem einsamen Weg wegführte. Das liegt alles sehr weit zurück und von seiner neuen Familie ist heute nur noch sein Mentor übrig.

Xavier, der über ein telepathisches Gehirn verfügt, leidet ausgerechnet an Alzheimer und kann seine Kräfte kaum noch kontrollieren. Und auch Logans Selbstheilungskräfte haben ihre Wirkung beinahe verloren. Beide leben zurückgezogen an der Mexikanischen Grenze und halten sich bedeckt.

Als sie dann aber auf das Mädchen Laura (Dafne Keen) treffen, dass deutliche Ähnlichkeiten zu Logans Mutantenkräften zeigen, stehen sie vor einem letzten Scheideweg: Sollen sie ihr verstecktes Leben aufgeben und sich selbst gefährden, um diese Mädchen vor einer mysteriöse Organisation beschützen? Für Logan ist dies schon lange nicht mehr sein Kampf und doch kann der draufgängerische Sturrkopf seinen weichen Kern nicht ignorieren – erst recht nicht, wenn er weiß, was für ein Kind das ist.

Und so wird aus Logan ein letztes Mal Wolverine…

FAZIT:

Frei basierend auf dem Comic „Old Man Logan“ erzählt LOGAN von einer dystopischen Post-Mutanten-Welt. Es ist ein Setting, das erstmals eine Zeit zeigt, die sich nach den großen Heldentaten einordnet. Man merkt, dass das Superheldengenre, möchte man es als etwas Eigenständiges betrachten, beginnt langsam erwachsen zu werden. Es hinterfragt sich und seine Figuren und stellt sich der Kritik.

Die DARK KNIGHT-Reihe war hier ein erster Ansatz, weiter auf Filmaffe.de

THE NEON DEMON (2016)

Sureall-melancholischer Neonlicht-Egotrip

Was hat sich Regisseur Nicolas Winding Refn bloß bei THE NEON DEMON gedacht? Bildgewaltig-atmosphärisch erzählt er eine belanglose, lückenhafte Story mit Stereotypen, die gute Ideen aufweist und die große Provokation herbeiruft. Das Ergebnis ist ein Film, der sich selbst mehr liebt, als die Geschichte, die er zu erzählen wünscht.

INHALT:
Jesse (Elle Fanning), ein aufgewecktes, wenn auch etwas naives 16-jähriges Provinzmädchen kommt in die große Stadt und träumt von einer Karriere als Model. Dort angekommen wird sie aufgrund ihrer Schönheit und unbeschreiblichen Aura von Agenturen wie Modekünstlern dankend angenommen. Doch sie lernt auch, dass der Beruf Schattenseiten hat und mehr Schein als Sein ist. Um in diesem herzlosen Business, in dem der Körper zur Sache degradiert wird und das Model zur leeren Hülle für Kameraopjektive verkommt, zu bestehen, sucht Jesse den Schutz bei der Make Up Artistin Roberta Hoffman (Christina Hendricks).

Zwischen Partyleben und kaltem Berufsalltag wird Jesses Leben zu einem hypnotischen Dasein, von dem sie sich zunächst nur scheu berauschen lässt. Doch mit dem Zuspruch wächst auch ihr Selbstbewusstsein – und der Neid ihrer Mitstreiterinnen. Wie hart, wie dunkle und brutal die Branche ist, begreift Jesse erst in dem Moment, in dem alles zu spät ist…

FAZIT:
Regisseur Nicolas Winding Refn macht es schon wieder: er konstruiert in THE NEON DEMON einen hypnotischen Rauschzustand aus Neonlicht-Geflacker und basslastigen Elektrobeats in einer meist nächtlichen Großstadt. Was in DRIVE (2009) noch für einen Lobgesang auf diesen erstklassigen und unverwechselbaren Filmstil führte, brach bereits in [p2p type=“slug“ value=“only-god-forgives-2013″]ONLY GOD FORGIVES[/p2p] (2013) ein. Man merkte, dass Refyn es zwar verstand, Bild und Ton in einem atmosphärischen Einklang zu bringen, aber das Erzählen der Geschichte nicht zu seinen Stärken gehörte.

In THE NEON DEMON bestätigt sich dieses Schwäche in aller Härte: Refn schafft keine Charaktere, sondern emotionale Momente. Daraus folgt, dass die Charaktere so unausgereift sind, wie das Bild berauschend ist. Die Figuren stehen damit in einem gegen-proportionalen Verhältnis zur optischen Inszenierung. Der Zuschauer bekommt Stereotypen in Reinkultur serviert. Es sind leere Blaupausen, schemenhafte Umrisse für Figuren, die etwas hätten seinen können, aber nicht durften, weil sonst der Blick auf die Geschichte und nicht dessen Optik gefallen wäre.

Motive, Absichten, ja selbst kleinste Hintergründe, die den Figuren Leben einhauchen würden, werden vollends ignoriert. Sogar die Haupt- und Nebenfiguren bleiben diffus und oberflächlich. Man erfährt nichts, nichts das ihre Taten rechtfertigen oder wenigstens erklären können.

Ob diese Oberflächlichkeit wirklich eine weitere Metapher für die Modebranche darstellen soll? Wohl kaum. Denn auch die Geschichte selbst bleibt unausgereift, lässt den Zuschauer mit gleich mehreren Haarsprayfüllungen Fragen zurück. Ein Mädchen – Elle Fanning ([p2p type=“slug“ value=“bd-kritik-maleficent-2014″]MALEFICENT[/p2p]; 2014) spielt abwesend, aber überzeugend – will Model werden und hat wohl auch das Zeug dazu. Sie trifft auf Menschen, die sich von einem Business haben vereinnahmen lassen. War das schon die ganze Kritik? Wohin möchte die Geschichte mit uns? Auf der kritischen Ebene bietet Refn zwar gute Ansätze, die Modewelt in ihren Grundfest zu unterwandern und bloßzustellen. Doch sein lyrischer Ansatz greift nicht genug, vermeidet gar eine direkte Konfrontation mit den präsenten Kritikpunkten an der Modewelt.

Zwar sind Essstörung und die Reduzierung auf den Körper inhaltlich wichtige Motive, die weiter auf dem Filmaffe

Bloggen for Runaways: Was viele Corporate Blogs falsch machen

Ein Corporate Blog, ein Unternehmensblog, gehört heute in vielen Branchen zum guten Ton, wenn nicht gar zum Must Have des eigenen Auftritts. Dank Jimdo, WordPress & Co. ist er schnell eingerichtet. Themen rund um die eigene Branche gibt es ja immer und neue Produkte, Events und tolle Aktionen zum runden 174-Jährigen Geburtstag kommen sicher. Also wird eifrig losgetippelt.

Doch halt! So einfach ist es nicht, denn auch ein Unternehmensblog ist Teil von etwas Größerem. Gemeint ist nicht dieses „Internet der Dinge“, von der gerade alle reden. Nein, ich meine die Blogosphäre. Ein eigener Raum, für manche gar eine Zuflucht, innerhalb der digital-vernetzten Weiten. Will man hier bestehen, gibt es Regeln, die befolgt werden sollen. Welche das sind, habe ich hier mal zusammengetragen.

Ein Corporate Blog ist…

Na logo dürft ihr auf eurem Blog über eure Produkte, Leistungen und tolle Aktionen oder Events berichten. Immerhin ist ein Corporate Blog auch eine Werbefläche im alternativen Gewand. Wer sich und seine Arbeit aber zu sehr rühmt, der darf nicht erwarten, dass er Leser bindet.

kein Tagebuch

Geeigneter sind da schon Firmeninterna, wie neue Auszubildende oder Verabschiedungen ausscheidender, langjähriger Mitarbeiter. Diese können durchaus als weiter auf bau-marketing.eu

Social Aufsteiger: Instagram & Snapchat

Ein Raunen geht durchs Internet, denn die digitale Welt steht einmal mehr vor einem Wandel. Der kommt schleichend und irgendwie nicht sonderlich überraschend: König Content regiert ein weit verzweigtes und unheterogenes, digitales Feld, in dem die Übersicht zu behalten schwerfällt. Allen voran buhlen die Social Media Kanäle um die Gunst der Nutzer, die hingegen immer mehr hinschauen und rausgucken, statt selbst am sozialen Onlineleben teilhaben zu wollen: „Aktivität? Nicht mit uns! Wir wollen konsumieren.“

Wir haben mal einen Blick auf die aktuelle Lage im sozialen Gefilde des Internets gewagt und stellen fest, dass ein Gewinner gar kein Hexenwerk sein muss. Es reicht oft schon ein guter Schnappschuss und der richtige Filter.

Die verzweifelte Suche nach Alternativen
Was gab es in den letzten Monaten immer wieder für einen Aufschrei. „Facebook ist tot“, wurde überall getitelt. Doch wenn nicht Facebook, wer denn dann? Denn Ello, Diaspora, Path, Voycee und die anderen Heilsbringer, die auf mehr Datenschutz setzen, konnten sich nicht durchsetzen. Und trotzdem: Auch Facebook, der soziale Regent, wird in die Knie gezwungen und vergreist im Angesicht seiner aktiven Nutzer immer weiter. Wenn die Altvorderen vergreisen und die hochgehaltenen Alternativen ignoriert werden, wo sind sie denn hin, die Nutzer? Die Antwort: Instagram und Snapchat.

Die Social Aufsteiger
Während die Jugend nach leichter, eingängiger Kost schreit und weiter auf bau-marketing.eu

Zapping Deutschland #4: Satire darf alles! – oder der Fall Böhmermann

Glückwunsch, oh du deutsche Medienwelt. Du hast es geschafft. Denn die aktuelle Lage hat den Filmaffen dazu gebracht, sich entgegen seiner Vorsätze als Filmblog mal politisch zu äußern. Anlass sind jedoch keine internationalen Krisen, keine Flüchtlingsströme und es ist auch nicht Donald Trump, obwohl allein seine Haare…naja, lassen wir das!

Nein, die Rede ist von  Weiter im Text

Social Media Marketing: Geht Facebook langsam die Luft aus?

Nach einer Analyse von Faktenkontor steht das Soziale Netzwerk nicht mehr auf Platz eins der meisten genutzten Kanäle. Grund ist vor allem eine zunehmende Anzahl passiver Nutzer. Und wieder erklingt ein Aufschrei nach dem baldigen Ende. Dabei hat sich eigentlich nur das Verhalten der Nutzer verändert. Dem versucht Facebook schon seit Jahren mal mehr, mal weniger erfolgreich entgegenzuwirken. Für den Social Media Manager von heute bedeutet das: Noch mehr auf die Interessen des Followers schauen und ihn aus der digitalen Social-Lethargie zu treiben.

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Unruhig & berauschend durch die Nacht: VICTORIA (2015)

Eine junge Frau in einer fremden Stadt, vier Freunde auf dem Weg zu einer großen Dummheit und eine Nacht, die nicht enden will, verpackt in einem einzigen Take. VICTORIA von Sebastian Schipper wirkt wie ein endloser Satz ohne Punkt und lässt nur selten Luft zu Atmen. Zwischen volle Fahrt und Stillstand liegt eine einfach gestrickte Story, die nicht durch sich selbst, aber durch das Zusammenspiel von Kamera, Musik und Darsteller überzeugt.

INHALT:
Eigentlich liegt bereits eine wilde, stimmungsvolle Nacht hinter Victoria (Laia Costa). Ausgelassen genießt die junge Frau aus Madrid das Partyleben Berlins. Als sie auf dem Weg nach Hause vier Jungs kennen lernt, scheint sich das Ende der Nacht zunächst nur kurz hinaus zu zögern. Gemeinsam mit Sonne (Frederick Lau), Boxer (Franz Rogowski), Blinker (Burak Yigit) und Fuß (Max Mauff) zieht sie durch die leeren Straßen und macht einen kurzen Halt über den Dächern der Stadt.

Sie merkt schnell, zwischen ihr und Sonne herrscht eine Verbindung. Doch viel Zeit für einander bleibt nicht. Denn die vier Kumpels haben noch eine Sache vor – sie müssen etwas erledigen, das gefährlich ist und eine Schuld begleicht. Als einer von den Jungs ausfällt, wird unverhofft Victoria ins sinkende Boot geholt. Aus einem ausgelassenen Abend, wird ein Nerven aufreibendes, berauschendes Abenteuer, an dessen Ende keine mehr etwas zu verlieren hat. Alles oder nichts…dieser Abend ändert das Leben von allen Beteiligten endgültig.

FAZIT:
VICTORIA von Regisseur Sebastian Schipper ist in aller Munde. Kameramann Sturla Brandth Grøvlen wurde bereits Anfang des Jahres auf der Berlinale mit dem silbernen Bären für seine hervorragende Kameraarbeit ausgezeichnet. Der Film selbst war dann beim Deutschen Filmpreis in gleich sieben Kategorien nominiert und konnte sechs von diesen für sich entscheiden. VICTORIA gewann die Lola in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Beste weibliche Hauptrolle“, „Beste männliche Hauptrolle“, „Beste Kamera“ und „Beste Musik“. Von Kritikern gefeiert und erstklassig ausgezeichnet, war er auch im Gespräch für die Nominierung des fremdländischen Oscars. Leider war der englische Teil im Film dafür jedoch zu groß.

Der Vergleich zu LOLA RENNT, der in den 90ern einen Auftakt für ein modernes, junges, deutschen Kino darstellte, liegt bei VICTORIA auf der Hand. Denn auch VICTORIA lässt keine Zeit zum Durchatmen und obendrein keine Zeit für Schnitte. Der Film ist über zwei Stunden lang und wurde in einem einzigen Take gedreht – ein echter One Shot mit Überlänge, der schon deswegen eine herausragende Leistung für alle Beteiligten darstellt. Doch so ambitioniert das Projekt und so gut umgesetzt es von der Technik her aus sein mag, kränkelt der Film an einer nicht unwesentlichen Tatsache: Die Story.

Der Zuschauer wird mitgenommen auf eine Reise durch eine Nacht, die weiter auf dem Filmaffen…

Zu alt für diesen Scheiß: Snapchat

Alles begann mit einem Artikel über eine neue, hippe App für junge Menschen. Dort stand geschrieben, dass sich die nachwachsenden Generationen zwar im Internet aufhalte, aber kein Interesse an etablierten Social Media Netzwerken zeige. Facebook, Twitter ja sogar Instagram seien für sie uninteressant. Ihr Ding ist Snapchat, aber so etwas verstehen die Generationen ab 25 nicht mehr. Ich stockte… Weiter im Text

Wenn harten Männern Flügel wachsen – IDIOTS & ANGELS (2008)

Wenn harten Männern Flügeln wachsen, Granaten auf Städte fallen und machtgeile Menschen nach Ruhm und Geld streben, dann befindet Ihr Euch in der surrealen Welt von Bill Plymptons IDITOS & ANGELS.

INHALT:
Wenn der Wecker klingelt und die Vögel zwitschern beginnt ein neuer, sinnloser Tag an der Theke von „Bart’s Bar“. Angel ist ein missgelaunter Krawallmacher und ein notorisches Arschloch. Er schreckt vor keiner Auseinandersetzung zurück, geht zur Not über Leichen und behandelt Frauen wie fleischgewordene Lustobjekte seiner eigenen, perversen Fantasien.

Doch eines Tage ändert sich sein Leben vollkommen. Angel wacht auf und wird seinem Namen gerecht: kleine, zierliche Engelsflügel sind am Rücken des groben Raufbolds gewachsen. Als er sich bald darauf wegen diesen Flügeln dem Spot seiner Umgebung ausgesetzt sieht, beschließt er die Engelsflügel zu seinem Nutzen einzusetzen.

Die Flügel haben aber Ihren ganz eigenen Willen und zwingen den Egomanen zu guten Taten. Das kann Angel nicht akzeptieren und möchte seine göttlichen Zeichen schnell wieder loswerden, ohne zu ahnen, dass seinen Probleme jetzt erst richtig kompliziert zu werden…

FAZIT:
Der Film IDIOTS & ANGELS ist die zeichnerische Augenweide des begabten US-amerikanischen Animators Bill Plympton und wurde von Ex-Python und Erfolgsregisseur Terry Gilliam (RITTER DER KOKUSNUSS; 1975/ BRAZIL; 1985/ 12 MONKEYS; 1995) produziert. Mit einem tiefschwarzen Humor und einer schockierend gewalttätigen Darstellung der Handlung richtet sich Regisseur Plympton seit seinen Anfängen in den 1970er Jahren eher an ein erwachsenes Zielpublikum. Wer die 76 Minuten des Films bis zum Ende aushalten möchte, der braucht deswegen nicht nur einen Sinn für Kunst, sondern auch einen Hang für abnorme Gestalten und erschreckend eklig-realistische Bildern.

Zwar ist IDITOS & ANGELS kein Splatter und auch kein Horrorfilm, aber er ist ein Abbild der düsteren Seite des Menschen in seiner reinsten Form. Egoismus, Sexismus, Gewalt und auch die große, verbotene Liebe sind wichtige Leitmotive dieses Animationsfilms. Plympton nutzt dafür geschickt die Macht der Bilder und verwendet, außer dem ein oder anderen Aufschrei, keine Dialoge. Einzig die aussagekräftigen Bilder, untermalt durch eine wilde Musikmischung, helfen den Zuschauer sich in dieser abstrusen Atmosphäre hzurecht zu finden und diese surreale Geschichte mitzuverfolgen. Und das funktioniert anfangs auch noch sehr gut.

Doch aus einer Geschichte voller gescheiterter, missgelaunter und niedergeschlagener Geschöpfe entwickelt sich eine Art Anti-Superheldenstory in einer Gegenwelt ohne Sinn. Ohne zu viel zu verraten, verliert sich IDITOS & ANGELS bald in weiter auf dem Filmaffen…